Stefan Kindermann, Veronika Exler, Roman Krulich und Holger Schroth mit Schachfiguren in der Hand

Stefan Kindermann (Stiftungs-Vorsitzender), Veronika Exler (Internationale Meisterin), Roman Krulich (Stiftungsgrüder), Holger Schroth (Direktor Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski) | © Robert Haas

Charity der Münchener Schachstiftung

20.000 Euro für Bildung von Kindern

Das königliche Schachspiel fördert schulische Leistungen. Davon ist Roman Krulich schon seit 2007 überzeugt – der Münchner gründete deshalb eine Stiftung, dafür Gelder zu generieren. Beim Schach Charity Abend im Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski wurden wertvolle Kunstobjekte, Gutscheine für Top-Hotels der Kempinski-Gruppe sowie Trainingseinheiten mit Schachgroßmeistern unter den rund 100 Gästen versteigert. Der Gesamterlös: sagenhafte 20.000 Euro, die in vollem Umfang den Projekten zu Gute kommen, wie Stiftungspräsident und Schachgroßmeister Stefan Kindermann betonte.

Die Unterstützung von Grundschulkindern in sozialen Brennpunkten durch regelmäßigen Schachunterricht hat eine sehr positive Wirkung auf die Gesamtentwicklung der Kinder. Weitere Projekte sind die Förderung von behinderten Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen durch Schachunterricht in Gruppen. Nicht zuletzt unterstützt die Schachstiftung verstärkt Kinder aus der Ukraine und hilft auf diese Weise zu deren Integration in die Gesellschaft.

Übrigens: Großes Interesse war eine Ausführung über die Einflüsse der Künstlichen Intelligenz (KI) auf den Schachsport… KI ist im Schach nicht mit den bislang bekannten Computerprogrammen zu vergleichen, sondern erarbeitet Lösungen auf völlig anderen Wegen, die mit denen des menschlichen Gehirns zu vergleichen sind.


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